Vom Honigkuchen bis zur Pudel-Nelke: So wird Muttertag in anderen Ländern gefeiert

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13. April 2018
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Am Sonntag, den 13. Mai ist Muttertag. Der Tag, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts im Rahmen der Frauenbewegungen zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft zunächst in den USA und dann in vielen Teilen der restlichen Welt etabliert hat. Bei uns in Deutschland wird er traditionell an jedem zweiten Sonntag im Mai gefeiert und ist ein schöner Anlass für Kinder (jeden Alters!) sich mal wieder bei ihren Müttern zu bedanken und ihnen etwas Gutes zu tun. Obwohl das natürlich eigentlich viel öfter geschehen sollte …

Wie wir den Muttertag in Deutschland zelebrieren ist allseits bekannt und auch in zahlreichen anderen Ländern wie z. B. Belgien, Italien oder den USA wird er ähnlich mit Blumen, Selbstgebasteltem oder einem Restaurantbesuch gefeiert. Es gibt aber auch Länder, in denen sich ganz besondere und andere Traditionen gefestigt haben. Wir von Hanra haben mal recherchiert:

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Frankreich

Unsere französischen Nachbarn feiern die Fête des Mères alljährlich am letzten Sonntag im Mai. Neben Blumen und kleinen Geschenken, hat sich hier eine besonders hübsch anzusehende und köstliche Geste etabliert: der gâteau fleuri, ein Kuchen in Blumenform oder mit Blütendekoration, den viele Kinder ihren Müttern an diesem Tag backen oder in den zahlreichen Patisserien des Landes bestellen.

 

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Griechenland

Auch in Hellas ist es ein Kuchen, der eng mit der Tradition des Muttertages verknüpft ist: der süße Honigkuchen. Wer Lust hat, diese saftige, griechische Spezialität mit Walnüssen oder Sesam einmal zu probieren, findet unter Allrecipes einige, tolle Backrezepte. Gefeiert wird wie bei uns in Deutschland am zweiten Sonntag im Mai. Die Wohnungen werden mit bunten Blumen festlich geschmückt und der Tisch für den Kuchengenuss fein gedeckt.

Japan

Haha no Hi – so lautet die japanische Bezeichnung für Muttertag. Blumen spielen an diesem Ehrentag neben Süßigkeiten und kleinen DIY-Geschenken auch in Japan eine große Rolle. Jedoch nicht Blumen im Allgemeinen als bunter, üppiger Frühlingsstrauß, sondern ganz speziell die Nelke. Und hier ganz vor allem die rote Nelke, da sie in der Blumensymbolik für die reine Liebe steht. Besonders niedlich und voll im Trend: Nelken-Bouquets in Pudel-Optik.

Thailand

In Thailand wird am 12. August der Geburtstag von Königin Sirikit gefeiert. Die 85-jährige Monarchin wird für ihre zahlreichen wohltätigen Leistungen (u. a. für den Naturschutz oder den Erhalt des traditionellen Kunsthandwerks) mit Feierlichkeiten in der Hauptstadt Bangkok und in zahlreichen Regionen des Landes geehrt. Das Regierungsgebäude ist aus diesem Anlass mit Blumen geschmückt und verschiedenste Unterhaltungsprogramme werden angeboten. Gleichzeitig feiert die Bevölkerung an diesem Tag auch den Muttertag. Zahlreiche Frauen, die sich herausragend für das Wohl des Landes einsetzen, werden von einem Mitglied des Königshauses ausgezeichnet.

Mexiko

In Mexiko ist es üblich, der Mutter zu ihrem Ehrentag eine Serenata vorzuführen, d. h. zu ihrer Huldigung ein Lied, einen Tanz oder beides vorzuführen. In vielen Kindergärten und Schulen werden diese lange einstudiert, Kostüme genäht und dann die Mamas und Omas zur Präsentation eingeladen. Auch werden zum Dia de la Madre gerne professionelle Mariachi-Musikgruppen engagiert, die vor den Häusern mit ihrer traditionellen mexikanischen Volksmusik die Familien begeistern.

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Äthiopien

In Äthiopien fällt der Muttertag auf kein bestimmtes Datum, sondern auf den Beginn der Regenzeit. Er gilt als ganz besonderer Freudentag. Wenn nach Monaten der lähmenden Hitze der erste Regen einsetzt und die Natur zu neuem Leben und neuer Fruchtbarkeit erwacht, besuchen die Kinder ihre Mütter und es wird mit Essen, Musik und Tanz mehrere Tage lang gefeiert – sowohl die Verdienste der Mutter als auch die der Natur.

Serbien

In Serbien beginnt der Ehrentag, der am 8. März gemeinsam mit dem Weltfrauentag gefeiert wird, mit einem lustigen Ritual: Kinder schleichen sich morgens ins Schlafzimmer der Eltern und binden ihren Müttern im Bett die Füße zusammen. Ihre Freiheit müssen sich die „Gefangenen“ dann mit Süßigkeiten erkaufen.

Spanien

In Spanien ist der Muttertag noch stärker als in Deutschland mit einem Restaurantbesuch verknüpft. Während bei uns auch gerne Väter und Kinder gemeinsam für die Mutter kochen und sie zu Hause auf Händen tragen, isst in Spanien am Dia de la Madre beinahe jeder auswärts und so sind die Restaurants bereits lange im Voraus ausgebucht.

 

Bilder: Titelbild: fotolia (143776533, Konstantin Yuganov) / Bild 1: pixabay (1804597, wokandapix) / Bild 2: pixaby (2209474,  ill111) / Bild 3 Mariachi: pixabay (579814, jackmac34)

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